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Hochzeit in Irland

Die Wellen brechen sich an der schroffen Felsküste. Die 40 Grüntöne, die Johnny Cash in seinem Song über Irland „40 shades of green“ erwähnt, wirken beruhigend auf Herz und Seele. Die Wolken bieten ein ständig wechselndes Schauspiel am Himmel. Wer an Irland denkt, denkt an grasende Schafe auf endlosen Hügeln, an Wind und Wetter und vielleicht auch an Guinness, Whiskey und romantische Burgruinen. Ein wahres Paradies für Leute wie mich, die mit Bildern arbeiten.

Was es mit den Klischees über Irland auf sich hat, habe ich mir dieses Jahr selbst angeschaut. Auf einer Foto- und Videoreise habe ich mir die schönsten Plätze Irlands angesehen, das schwarze Bier in urigen irischen Pubs gekostet, die Schafe aus nächster Nähe fotografiert und das ein oder andere Schloss bestaunt. Am Ende der Reise habe ich eine kleine Reisedokumentation realisiert, die ich hier mit Euch teilen möchte. Die Reise führte mich durch den Nationalpark von Killarney, Kinvara, Westport, Country Donegal, Lodonderry, Glaslough, Belfast und last but not least in die Hauptstadt Dublin. Und ich muss sagen: Irland ist definitiv mehr als eine Reise wert!

(Weiter unten im Artikel zeige ich meinen Trailer der Irland Reise, unbedingt weiterlesen!)

Heiraten auf Irland: beliebt nicht nur unter den Stars

Brautpaare aus aller Welt kommen nach Irland, um vor faszinierenden irischen Kulissen den Bund fürs Leben einzugehen. Wer sich mit Irland als Location für die eigene Hochzeit beschäftigt, wird unweigerlich auf Namen wie Paul McCartney, Pierce Brosnan oder die Beckhams stoßen. Denn auch sie haben sich in Irland das Ja-Wort gegeben.

Auch für Flitterwochen ist Irland ein beliebtes Reiseziel. Sarah Jessica Parker verbrachte ihre Flitterwochen mit ihrem Mann Metthew Broderick in Donegal. Kanye West und Kim Kardashian verbrachten ihren Honeymoon in einem Schloss im Süden von Irland.

Romantischer Flair in rauer Landschaft

Wer märchenhafte Plätze mit romantischem Flair sucht, muss in Irland nicht lange suchen. Viele Locations sind auf die Ausrichtung von Hochzeiten spezialisiert. Neben der Möglichkeit der Trauung im Freien gibt es zahlreiche besondere Orte, die eine einzigartige Atmosphäre bei der Hochzeit garantieren. Heiraten in einer Krypta oder in einer keltischen Kultstätte, in einem Tempel oder auf den Steilklippen vor den Wellen des atlantischen Ozeans – all das ist in Iralnd möglich. Auch Landhäuser oder ganze Schlösser lassen sich für die Trauung mieten. Ja, es gibt sogar ein paar kleine Privatinseln, die man für die Hochzeit mieten kann.

Neben den landschaftlichen und kulturellen Highlights, die die Insel zu bieten hat, ist die Warmherzigkeit ihrer Bewohner ein weiterer Pluspunkt, der eine Trauung in Irland so attraktiv macht. Mich hat die Offenheit und Gastfreundlichkeit der Bewohner auf meiner Reise immer wieder begeistert.

Hochzeitsbräuche

Die Iren haben viele Bräuche, die dazu dienen sollen, dem Brautpaar Glück und Liebe zu bringen. Einer davon ist der Claddagh Ring. Dieser ganz besondere Ring stammt aus dem irischen Fischerdorf Claddagh und besteht aus drei Elementen: zwei Hände halten ein Herz mit einer Krone. Das Herz steht für Liebe, das Händepaar für Freundschaft und die Krone für Treue und Loyalität. Bei vielen irischen Familien wird dieser Ring von Generation zu Generation weitergegeben.

Der Claddagh-Ring kann als Freundschafts- oder Verlobungsring sowie als Ehering getragen werden. Trägt man ihn an der rechten Hand mit der Herzspitze in Richtung Fingerspitze ist er ein Zeichen dafür, dass man auf der Suche nach einem Partner ist. Zeigt die Herzspitze hingegen in Richtung Träger, so signalisiert der Träger, dass er in einer Liebesbeziehung ist. Wandert der Ring dann an die linke Hand mit Herzspitze in Richtung Träger, so entspricht er einem Ehering.

Ein weiteres symbolisches Schmuckstück bei einer irischen Trauung ist das Hufeisen. Es soll Glück bringen, wenn die Braut am Tag der Hochzeit ein Hufeisen an ihrem Körper trägt. Da kaum eine Braut den ganzen Tag ein echtes Hufeisen mit sich herumtragen möchte, tragen die meisten Bräute einen kleinen Anhänger in Hufeisenform. Wichtig ist, dass die Öffnung des Hufeisens nach oben zeigt. Sonst könnte das Glück ausversehen herauspurzeln…

Trägt die Braut einen geflochtenen Zopf bei der Hochzeit, so ist auch dies ein positiv besetztes Symbol. Der geflochtene Zopf stand im alten Irland als Symbol für Kraft und Glück.

Eng verbunden fühlen sich die Brautpaare, wenn nach einer alten irischen Tradition nach der Trauung ein Band um die Handgelenke des Brautpaares geknotet wird. „Tying the knot“ bedeutet so viel wie bei uns „den Bund fürs Leben schließen“. Dieses Band wird noch lang nach der Hochzeit gut aufgehoben und oft in zu Hause aufgehängt als Erinnerung an die Hochzeitsschwüre.

Heiraten in Irland?

Wenn Ihr diese Zeilen lest, dann vielleicht, weil Ihr selbst Eure Hochzeit in Irland plant? Ich zumindest war von dem Land und den Leuten sehr angetan und kann Irland sowohl als Reiseziel als auch als Hochzeitslocation sehr empfehlen. Als Videograph mit langjähriger Reiseerfahrung begleite ich Euch gerne auf Eurer Reise ins Glück. Ich realisiere jedes Jahr Hochzeitsreportagen in verschiedenen Ländern. Gerne filme und fotografiere ich für Euch in Irland und halte die bewegendsten Momente für Euch fest.

Sei es bei der Trauung selbst, bei einer After-Wedding-Session oder auf Tour durch die schöne Landschaft der Insel. Dabei habe ich natürlich den ein oder anderen Geheimtipp für schöne Foto-Locations für Euch auf Lager. Trauungen im Freien sind in Irland sehr beliebt und bieten die Gelegenheit für einmalige Brautpaaraufnahmen. Aber auch die Indoor-Locations, die ich auch meiner Reise gesehen habe, lassen keine Wünsche offen.

Überraschung irischer Dudelsack

Auch wenn man viele Bilder und Klischees mit einem Land verbindet – die Überraschung liegt oft im Detail. Anders als beim schottischen Dudelsack wird beim irischen Dudelsack die Luft nicht mit dem Mund hineingeblasen, sondern mit dem Arm hineingepumpt. Das war mir beispielsweise vor meiner Reise nie aufgefallen.

Pub-Kultur

Auf meiner Reise habe ich natürlich auch das ein oder andere Irish Pub besucht. Das Pub ist in Irland ein beliebter Treffpunkt, in dem abends bei dunklem Bier und Livemusik zusammengesessen wird. Der Begriff Pub stammt von Public House. In Dublin sollte man natürlich auf jeden Fall dem Guiness Storehouse einen Besuch abstatten. Hier erfährt man alles über das cremige Schwarzbier und seinen Erfinder Arthur Guiness.

Irland, das Land der Schafe

Irland wird nicht umsonst als das Land der Schafe bezeichnet. Wenn die kleinen Lämmer geboren sind, leben in Irland circa 8 Millionen Schafe – und somit mehr Schafe als Menschen… Für Irlandreisende wie mich immer wieder ein tolles Motiv. Die Schafe machen sich toll auf den Bildern, sei es als Close-Up oder als kleine weiße Punkte in der grünen Landschaft. Schafe gehören einfach dazu und auf mancher Strecke muss man schon ein klein wenig Geduld mitbringen, wenn mal wieder eine Schafherde die Straße kreuzt.

Insgesamt war es eine sehr abwechslungsreiche Reise und ich freue mich schon auf die nächste Gelegenheit, der Insel wieder einen Besuch abzustatten. Kontrast gefällig? Ich habe als Fotograf die Seychellen bereist, die Fotos gibt es in diesem Artikel zu sehen!

Trailer von der Irland Reise

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